Noémie Salamin, Karin Disch, Oksana Aeschbacher, Veronica Vancardo (Photo: Swiss Athletics)
Noémie Salamin, Karin Disch, Oksana Aeschbacher, Veronica Vancardo (Photo: Swiss Athletics)

Staffel-Bronze zum Abschluss der World University Games

Was für ein letzter Schweizer Wettkampftag in Chengdu (CHN): Die 4×400-m-Frauenstaffel in der Besetzung mit Noémie Salamin, Veronica Vancardo, Oksana Aeschbacher und Karin Disch gewann dank einer tollen Leistung die Bronzemedaille. Zudem gab es vier Top-10-Plätze.

Die World University Games in Chengdu begannen mit einem Feuerwerk (16,78-m-Kugelstoss von Miryam Mazenauer) und endeten mit einem: Das Schweizer Team mit Noémie Salamin (CA Vétroz), Veronica Vancardo (TSV Düdingen), Oksana Aeschbacher (STB) und Karin Disch (LC Regensdorf) lief über 4×400 m auf Platz 3. Auf der Zielgerade war das Rennen an Spannung kaum zu überbieten, da hinter Polen die drei Nationen Brasilien, Südafrika und Schweiz um die verbliebenen Medaillen kämpften. In 3:34,57 Minuten lief die Schweizer Schlussläuferin letztlich vor Südafrika ein und durfte mit ihrem Teamkolleginnen die Medaille bejubeln.

Platz 6 für 4×100-m-Frauenstaffel, Platz 5 für Robin Oester
Die 4×100-m-Frauenstaffel mit Selina von Jackowski (Old Boys Basel), Coralie Ambrosini (SA Bulle), Céline Bürgi (LV Thun) und Meret Baumgartner (STB) sprintete im Final in 44,81 Sekunden auf Rang 6.

Der Mittelstreckenläufer Robin Oester (LV Thun) zeigte bei seinem dritten Auftritt in Chengdu erneut eine starke Leistung. Über 800 m belegte er in einem taktisch gelaufenen Final in 1:49,51 Minuten Rang 5.

Auch Langstreckler in Top 10
Über 5000 m heisst der Nachfolger von Jonas Raess (LC Regensdorf), welcher 2019 in Neapel (ITA) gewonnen hatte, Simon Bedard (FRA). Der Westschweizer Guillaume Cachelin (Stade Genève) versteckte sich zunächst sehr gut in der Spitzengruppe und hielt bis 500 m vor dem Ziel den Anschluss. Er beendete den Finallauf in 14:24,69 Minuten an Position 10.

Michelle Schaub (LC Basel) zeigte im Halbmarathon eine formidable Leistung und erreichte ebenfalls die Top 10. In 1:15:36 Stunden klassierte sie sich auf Rang 9 und somit im ersten Drittel aller Teilnehmerinnen. Die Zeit ist umso höher einzustufen, weil das Thermometer am Start um 7 Uhr bereits 26 Grad angezeigt hatte und eine Luftfeuchtigkeit von 91 Prozent für den Langstreckenlauf sehr anspruchsvoll ist. Die 23-Jährige liess unter anderem fünf stärker eingestufte Konkurrentinnen hinter sich, welche Bestzeiten zwischen 1:11:00 und 1:13:59 Stunden haben.

Nachdem Angelica Moser (LC Zürich, Stab) und Lydia Boll (LC Schaffhausen, Siebenkampf) am Freitag und Samstag bereits Gold und Bronze abgeräumt hatten, kann sich die Schweizer Delegation in Chengdu mit drei Medaillen über eine tolle Bilanz freuen.

Die nächsten World University Games finden 2025 in der Region Rhein-Ruhr (GER) statt.

Chengdu (CHN). World University Games. Männer. 800 m: 1. Maciej Wyderka (POL) 1:49,09. Ferner: 5. Robin Oester (SUI) 1:49,51. 5000 m: 1. Simon Bedard (FRA) 14:14,10. Ferner: 10. Guillaume Cachelin (SUI) 14:24,69.
Frauen. Halbmarathon: 1. Hikaru Kitagawa (JAP) 1:13:17. Ferner: 9. Michelle Schaub (SUI) 1:15:36. – 4×100 m: 1. China 43,70. Ferner: 6. Schweiz (Selina von Jackowski, Coralie Ambrosini, Céline Bürgi, Meret Baumgartner) 44,81. – 4×400 m: 1. Polen 3:32,81. 2. Brasilien 3:34,31. 3. Schweiz (Noémie Salamin, Veronica Vancardo, Oksana Aeschbacher, Karin Disch) 3:34,57.

(ds)